Kurz vorm Ziel …

Lange habe ich nichts mehr geschrieben zu lange, aber es gibt mich noch und es wird auch wieder mehr folgen.
Jedoch versuche ich erstmal, die letzten Wochen zu rekonstruieren.

Zu letzt war ich ja beim ADR stehen geblieben. Dieser war ja bekanntlich bestanden. Kurze Zeit später machte ich beim TÜV die Theoretische Prüfung für C und CE. Selbstverständlich bestanden, bei CE mit 0 Fehlerpunkten und bei C eine Frage versammelt mit 3 Fehlerpunkten. Stört mich aber nicht, bestanden ist bestanden 🙂

Dann folgten auch die ersten Praktischen Erfahrungen, es ging auf die Straße. Den ersten Tag, bin ich nur mitgefahren . Ab den zweiten Tag an dann auch mal selbst. Gefahren wird zu 98 Prozent nur in Hannover. Zum Einsatz kommt ein Gliederzug. Es klappt, bis auf Kleinigkeiten recht gut. Nur beim Rangieren mit Anhänger Rückwerts um die Ecke, hat etwas gedauert.

Es macht ja an für sich schon Spaß, nur doof ist das man den ganzen Tag da sein muss. Man fährt ca. 90 min und den Rest des Tages fährt man einfach nur mit, das ist meiner Meinung nach etwas doof gelöst. Stört aber mich jetzt nicht wirklich, da das Ende ja langsam naht.

An Theorie fehlt mir jetzt nur noch Ladungssicherung und den Staplerschein. Ladungssicherung ist morgen die Prüfung und Stadler ist für Montag Dienstag geplant. Dann habe ich Dienstag auch noch bei der IHK die BGQ (Beschleunigte Grund Qualifikation für Güterverkehr) Prüfung. Die 140 Stunden Theorieunterricht waren mehr oder weniger zum einschlafen 🙂 Dann muss ich nur noch C und CE Praktisch machen und wäre dann fertig.

Bin auch froh, wenn ich da weg bin ehrlich gesagt und hätte ich einiges vorher gewusst, wäre ich zu einem anderen Verein gegangen aber egal, bin ja fast durch 🙂

Fahren soll ich Pappe bzw. Papier, jedoch kann ich auch Heizöl bei einer örtlichen Firma fahren, was ih gerne tun möchte, aber der Inhaber der Fahrschule das nicht möchte 😉 schon wir mal, erstmal konzentriere ich mich auf die Prüfungen. Am Wochenende erfolgt ein neues Update, wegen der Ladungssicherung nach VDI -.-

Die ersten zwei Wochen …

Aktuell habe ich die ersten zwei Wochen rum.

Die erste Woche war sehr angenehm, da nahm man nochmal den Grundstoff der Klasse B durch.
Für mich nichts neues, obwohl ich meinem Führerschein der Klasse B erst seit Ende 2014 habe.
Jedoch eine Videofrage ist mir aufgefallen;

Da fährt man in einem Tunnel direkt auf eine Unfallstelle zu, wo ein LKW brennt. Dies ist natürlich hinter einer Kurve. Natürlich wird man dann gefragt, was zu tun sei…

Die Antwort sollte jeder normale Mensch, der klar bei Verstand ist, ohne Nachdenken beantworten können.

Gut, in dieser Woche standen zwei Kurse auf den Plan;

ADR Basiskurs + Prüfung

Der Basiskurs war für 2 1/2 Tage angesetzt mit Anschließender IHK – Prüfung. Die Lektüre war Aktuell und der Dozent, fachlich kompetent. Dennoch musste ich mit aller Kraft kämpfen nicht einzuschlafen.
Es war sehr trocken, etwas Praktisches kam auch. Die Prüfung habe ich mit 2 Fehlerpunkten bestanden. .

ADR Aufbaukurs Tank + Prüfung

Auch hier war die Lektüre auf den aktuellsten Stand der Dinge, jedoch hatten wir nur 1 1/2 Tage Zeit zu lernen.
Im Praktischen Teil wurde ein Tankzug sich angeschaut. Die Prüfung bestand ich mit 3 Fehlerpunkten.

Ich habe bestanden und das ist schon mal sehr viel Wert. Nur bei dem Input, sind die Ausbildungstage viel zu kurz. Besonders beim Aufbaukurs Tank. Man lernt mehr oder weniger das Nötigste. Die Prüfungsfragen sind, eigentlich gut gestellt, so das man auch mal nachdenken muss. Am besten man Liest vorher einiges an Literatur, wenn man es genauer wissen möchte !

Sudele der Fisch ist im Netz und weiter geht es 🙂

Es geht los ….

Wie ich ja schon erwähnte, war die Resonanz auf meine Briefe sehr groß.
Neben ein  paar Vorstellungsgespräche und Einladungen zum Probearbeiten kam aber keine zufriedenstellende Lösung zustande.
Enttäuschend war, das es Firmen gibt, die ihre Versprechen nicht halten.

Ich sage mal so: alle suchen Fahrer, wollen aber nichts Investieren. Woran das liegen mag, kann und will ich nicht beurteilen, ist ja auch nicht meine Aufgabe.

Bevor ich aber weiter wartete, ging ich parallel zu einem “Bildungszentrum” oder auch Bildungsträger genannt, denn die Zeit wurde etwas eng, da ich in wenigen Tagen einen Termin bei der Agentur für Arbeit hatte. Ohne Anmeldung zum Bildungsträger hin, ein Fragebogen ausgefüllt und am nächsten Tag rief der Chef an und organisierte für mich ein Vorstellungsgespräch. Für mich kam dann ein zufriedenstellendes Ergebnis zustande ; schneller als gedacht. Selbst von der Agentur für Arbeit war ich sehr überrascht. Hier mal chronologisch der Werdegang:

Donnerstag – Ohne Anmeldung zum Bildungsträger
Freitag – Anruf vom Chef des Bildungsträger und beim zweiten Anruf Termin zum Vorstellungsgespräch bekommen.
Montag – Vorstellungsgespräch bei der zukünftigen Firma mit dem Bildungsträger, Fuhrparksleiter und Chef. Mit Arbeitsvertrag etc. nachhause gegangen.
Dienstag – Termin beim Amt. Erfolgreich mit einem Bildungsgutschein nachhause gegangen.
Mittwoch – Erste Hilfe in Hannover ohne Anmeldung absolviert.
Donnerstag – Ärztliche Untersuchungen.
Montag geht es endlich los!

Wäre sehr gerne den Weg ohne die Arbeitsagentur gegangen aber es ließ sich im Endeffekt nicht vermeiden. Egal,
So ist man später freier und an niemanden gebunden. Jetzt kann ich mich voll und ganz auf die “Ausbildung” und Prüfungen konzentrieren.

Es wird sehr spannend und ich freue mich jetzt schon, wenn alles durch ist und ich endlich fahren kann 🙂

Es schreitet voran ….

Bin mehr als erstaunt und freudig über die bisherige  Resonanz.
Habe viele Termine bekommen. Aber auch Anrufe von Unternehmen , die mir sehr viele wertvolle Tipps gaben.
Hätte ich den Führerschein Klasse CE, so hätte ich sofort Arbeit, aber da ist ja aktuell und akut mein Problem.

Es gibt einmal den Weg, mit einem Bildungsgutschein von der Agentur für Arbeit. Dann gibt es noch die Möglichkeit einer regulären Ausbildung (3 -Jährige) zum Berufskraftfahrer und zum Schluß gäbe es die Möglichkeit der eigenen Finanzierung des Führerscheins.

Das mit der eigenen Finanzierung wird definitiv flachfallen, oder wer kann sich den LKW-Führerschein, der mal so ab 6000 € kostet, leisten? Ich zumindest nicht 🙂

Also würde nur der erste und zweite Weg gehen. Wobei beide Wege so ihre Vorteile und Nachteile haben.

Schaun wir mal, was für Möglichkeiten ich bekommen werde oder bekommen habe. Jedoch muss ich jetzt erstmal bis zum 27.02. warten. Vorher jedoch gehe ich zu einem “Bildungsträger” und informiere mich über die Ausbildungsinhalte.

Tolle Resonanz

Bin echt beeindruckt und sprachlos zugleich. Mein letzter Beitrag schlug ein wie eine Bombe. Gestern ging dieser Blog an den Start sowie mein erster Beitrag bzw. Aufruf. Diesen habe ich nur bei Facebook in zwei Gruppen geteilt und einmal auf Twitter.

Gestern knapp 160 Seitenbesucher und das wurde heute schon längst übertroffen. Habe für diese Seite nun auch einen eigenen Twitter Account angelegt. Eine Facebook-Fanpage wird noch folgen aber eins nach dem anderen 🙂
Das Teilen auf Facebook, hat mir schonmal einen Vorstellungstermin gebracht.

Wie ich ja schon erwähnte gingen am Wochenende 20 Briefe auf die Reise zu verschiedenen Speditionen. Daher hier mal ein kleiner Zwischenstand:

1 x gemeldet, ohne weitere Rückmeldung oder Termin. (Jedenfalls nach Zusendung des Lebenslauf)
1 x Eine Einladung zum Probetag.
2 x Anrufe die ich morgen Vormittag zurückrufen werden.
2 x Absagen

Und dann noch wie erwähnt den ersten Vorstellungstermin 🙂 Es ist und wird noch sehr spannend.

Wenn Ihr mir bei Twitter und Co gerne folgen möchtet, findet Ihr rechts im Menü einen Button zu dem jeweiligen Dienst, würde mich sehr freuen wenn Ihr mich auf meinem Weg weiter begleitet !

In dem Sinne wünsche ich euch allseits gute Fahrt !

Ich will endlich auf die Straße !

Zeit bringt kreative Ideen und so kam ich auf eine offene und ehrliche Idee, und hoffe dass der Versuch zu einem lange gehegten und gepflegten Traum endlich mal in Erfüllung geht. Aber erstmal zu mir selber.

Mit Vorname heiße ich Dennis und lebe seit 33 Jahren in dem schönen Ort Bad Münder. Derzeit arbeite ich in einem Lager und baue dort die Logistik mit auf. In der Vergangenheit hatte ich viele Jobs, Maßnahmen und leider auch viel zu viel Freizeit, dazu jedoch mehr. Was ich endlich möchte, worauf ich auch schon seit 12 Jahren kämpfe, endlich bis zur Rente LKW fahren  zu können. Man hat Diesel im Blut und das will gefördert werden.

LKW fahren wollte ich eigentlich schon seit meiner frühen Kindheit. Kann mich noch erinnern, als ich mal bei meinem Vater mitfahren durfte, das große Lenkrad und der lange Schaltknüppel, es müsste Ende der 80er Jahre gewesen sein, war ja auch noch ziemlich jung. Doch seitdem komme ich von dem Thema nicht ab.

Später, wo meine Erinnerungen wieder anfangen, fuhr mein Vater für eine Genossenschaft einen sauteuren Sattelzug, immer wenn er hier durch fuhr, nahm er mich mit, war schon was schönes, als Kind mitzufahren, durch enge Straßen mit so einem riesen Gefährt. Nebenbei fuhr er von Freitag auf Samstag als Aushilfe für einen Paketdienst, die Wechselbrücken von einem zum anderen Depot. Es wird auch nicht verblassen die Erinnerung, nachts zwischen 1-2 Uhr in die Kantine zu gehen um eine Currywurscht zu futtern.

Es gibt noch soviel andere schöne Erinnerungen, die ich irgendwann mal sehr gerne erzählen möchte und auch werde.
Nur man wird auch nicht jünger, leider, so ist man recht früh von zu Hause raus. Mit Ach und Krach hätte ich fast eine Ausbildungsstelle bei einer Möbelspedition bekommen, sollte aber vorher als Helfer arbeiten. Wie es der Schicksal so will, 2 Wochen vor Ausbildungsbeginn knickte ich um, war ne Sache von einer Woche, aber die Ausbildungsstelle war damit hinüber.

Leider musste ich dann auch noch Arbeitslosengeld-2 beantragen, also das klassische Hartz4 und es ging mehr bergab als bergauf. Hatte schon damals zur Sachbearbeiterinnen und Fallmanager gesagt, das ich sehr gerne LKW fahren möchte. Die Idee schien es denen auch erstmal sehr angetan zu haben, also musste ich zum psychologischen Gutmachen bzw. Test. Der fiel sogar überdurchschnittlich aus. Hätte mehr drinnen sein können aber es war ausreichend, und das Jobcenter wusste das ich den LKW Führerschein ohne Probleme schaffen würde.

Das war aber noch nicht alles, sollte dann auch beweisen das ich was durchhalte, also steckte man mich in eine AGH. Auf Beamtendeutsch heißt AGH = Arbeitsgelegenheit. Für die die diese AGH machen mussten ist es schlicht und ergreifend ein 1- Euro Job. Den habe ich 2 Jahre ohne krank zu sein, durchgezogen. Der Job hat ja auch, ehrlich gesagt Spaß gemacht 🙂 Nur meinem Ziel bin ich dadurch auch nicht näher gekommen.

Denn durchden häufigen Wechsel von Sachbearbeitern ist es auch von Seiten des Jobcenters um diese Geschichte sehr ruhig geworden. Kann dazu noch soviel Geschichten schreiben, was ich aber erstmal sein lassen werde, sprengt zu sehr den Rahmen. Jedenfalls folgten einige 450 -Jobs, zeitlich befristete Verträge und viele Passagen der Arbeitslosigkeit und ganz besonders diese steuerverschwenderischen Bewerbungstrainings wo man nur den ganzen Tag die Zeit tot sitzt ….
und das war auch das Ende mit dem Harzt 4.

Mir geht es ehrlich gesagt auf den Keks, irgendwo eingesperrt zu sein, von 8-16 Uhr, es befriedigt mich nicht, es macht keinen Spaß. Ich möchte auf die Straße ,aber kann mir keinen LKW-Führerschein leisten und das Amt, die würden mir niemals einen bezahlen, sonst hätten die es getan. Jedoch dazu möchte ich noch was sagen, wo ich ehrlich gesagt immer noch das Jobcenter bzw. der Agentur für Arbeit die Ohren lang ziehen könnte.

Aus unserem Familienkreis hat einer sehr lange in einem Betrieb gearbeitet. Wurde aber gekündigt weil er Alkoholiker ist. Das Amt hat ihm den LKW-Führerschein anstandslos bezahlt. Er ist auch LKW gefahren 1-2 Monate und ist jetzt wieder arbeitslos und das ist sowas von daneben . Unsereins möchte ,kann aber nicht. Selbst meinen PKW-Führerschein musste ich von meinem Harzt4 bezahlen. Es macht mich noch sauer und traurig , aber egal.

Dank meiner mittlerweile Ehefrau, die die Sache mit dem LKW-Fahren unterstützt und hinter mir  steht, versuche ich einfach noch mal, mit Hilfe der Öffentlichkeit, mit euch einen Job als LKW-Fahrer zu bekommen. Daher haben wir die ersten 20 Briefe am Wochenende weggeschickt. Vielleicht findet sich eine Spedition, die es mir ermöglicht den LKW-Führerschein zu machen und ich dort auch gerne bis zur Rente fahren kann. Wäre auch sehr gerne bereit 3-4 Monate auf Lohn/Gehalt zu verzichten.

Natürlich möchte ich euch den Brief nicht vorenthalten und hier ist der Text für potenzielle Arbeitgeber 🙂

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Dennis Pohle, ich bin 33 Jahre alt, verheiratet und ich habe den großen Wunsch und das erklärte Ziel, als LKW-Fahrer zu arbeiten. Ich bin im Besitz des Führerschein Klasse B sowie eines Staplerscheins.

Eine abgeschlossene Berufsausbildung habe ich im Anschluss an den Sonderschulabschluss aufgrund meiner persönlichen Geschichte nicht absolvieren können. Um trotzdem auf dem 1 Arbeitsmarkt meinen Lebensunterhalt selbst verdienen zu können, nahm ich Helferjobs zum Beispiel in der Lagerlogistik oder als Paketauslieferungsfahrer an, wobei es sich hier leider meist nur um Zeitverträge handelte. Dies befriedigte mich nur bedingt und ich möchte nun endlich eine Qualifizierung erlangen und beruflich Fuß fassen. Ich sehe mich definitiv beruflich auf der Straße.
Ich habe eine schnelle Auffassungsgabe, bin geschickt, zuverlässig, belastungsfähig und kann im Team arbeiten.

Ich weiß, dass mein Anliegen ungewöhnlich ist. Trotzdem möchte ich es probieren und hiermit bei Ihnen anfragen, ob es möglich sein könnte, dass ich den Führerschein Klasse CE bei Ihnen oder durch Sie erwerben kann. Im Gegenzug würde ich mich auf eine von Ihnen zu bestimmende Zeit verpflichten für Sie zu fahren. Gerne bin auch dazu bereit, eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer zu absolvieren sofern Sie die Möglichkeit bieten.

Sehr gerne würde ich mich Ihnen persönlich vorstellen und Ihr Unternehmen näher kennenlernen. Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Er ist kurz und knapp gehalten, aber auch offen. Ihr könnt mir auch sehr helfen bzw. unterstützen, wenn Ihr meinen Beitrag teilt wie es nur geht und wenn Ihr einen Spediteur kennt, der ein großes Herz für einen großen Menschen hat, würde ich mich natürlich über eine E-Mail oder Nachricht über die Social medias wie zb. Facebook, Twitter u.a. mega dolle freuen. Selbstverständlich werde ich auch in meinem Blog euch auf dem laufenden halten.

Vielen Dank und bis dahin.

Euer Dennis